Geschichte der Hintereck

Die Hintereck, auf Gemarkung Obersimonswald liegend, wurde um 1602/04 erbaut. Sie wurde jedoch unter Thomas Schultheiß im Jahr 1717 nach einem Brand  neu errichtet. Die Hintereck feiert somit in diesem Jahr ihr 300 jähriges Bestehen.

Im Jahr 1591 kaufte Thomas Kern vom Unterlehmannsgrund-Hof der Herrschaft das Gelände ab, um darauf ein Haus für seinen Sohn Balthasar zu errichten.

Ab 1887 ging es von privaten Eigentum im Zusammenhang mit einer Zwangsversteigerung in den Besitz des Landes Baden-Württemberg über. Ab diesem Zeitpunkt gab es viele Pächter und Pächterinnen, die die Hintereck als Ausflugsziel für Wanderer bewirtschafteten. Ende der 1920er Jahre wurde auf der Hintereck eine Flaschenbierhandlung eingerichtet, die dann im Laufe der Jahre zu einem konzessionierten "Rasthausbetrieb" erweitert wurde.

Sehr bald wurde die Hintereck zu einem beliebten und weithin bekannten Ausflugspunkt. Die Gütenbacher und viele auswärtige Gäste haben dort schon so manches frohes "Festle" gefeiert und haben oftmals erst in stockdunkler Nacht den langen Heimweg angetreten.

Die Hintereck unterhalb der herrlichen "Kaiserebene", von der aus man in 1000m Meereshöhe ein einmaliges Panorama genießen kann, war schon immer ein Anziehungspunkt für Wanderer.

So grüßt im Süden majestätisch der Feldberg, im Norden thront der Brendberg mit seinem Aussichtsturm, im Osten liegen die Ortschaft Neukirch, die Neu Eck und viele Einzelhofsiedlungen und im Westen zieht sich tief unten das romantische Simonswäldertal dahin mit dem mächtigen Kandelmassiv im Hintergrund.


 

                                                 (Quellen: Heimatblättle Heimat und                                                                              Geschichtsverein Gütenbach;
                                                     Schwarzwaldverein Ortsgruppe Gütenbach)

 

 

Die Hintereck

      Die urige Vesperhütte im Schwarzwald