Rundwanderung über dem Simonswäldertal Eine Rundwanderung um die Kaiserebene von 2 Stunden und 40 Minuten Dauer. Die Kaiserebene erstrecke sich östlich des Simonswäldertals zwischen dem Kilpachtal und der Teichschlucht. Die Wanderung geht fast ständig durch schöne Tannenwälder und bietet teilweise gute Aussichten. |
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Die Höhendifferenz beträgt 400m. Falls man die Abkürzung über das Ganterhäusle nimmt spart man 200m Aufstieg wodurch die Wanderung bedeutend leichter wird. Die Rundwanderung verläuft größtenteils über ungeteerte Waldwege und Fußpfade und ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert, sofern kein Schnee liegt. Bei feuchtem Wetter sollte die Wanderung nur in festen Bergschuhen gemacht werden da der Fußpfad zum Spitzen Stein sehr schlüpfrig sein kann. Bei trockenem Wetter genügen feste Halbschuhe. |
Wanderung Wir folgen vom Parkplatz vor der Festhalle aus der Treppe hinauf zur Schule. Vor dem Eingang der Schule halten wir uns links und folgen dem Fußweg hinauf zur Hintertalstraße, überqueren diese und folgen dem Hinweisschild Sportplatz. Beim ersten Haus auf der rechten Seite biegen wir scharf rechts ab. Um die Teerstrasse zu vermeiden folgen wir dem schmalen Pfad welcher nahezu parallel zur Fahrstraße verläuft hoch zum Sportplatz Nach 15 Minuten ist der Sportplatz erreicht. Wir folgen dem Fahrweg nach rechts zum Waldrand und gehen dort scharf rechts weiter (Wz. Gelbes Dreieck). Der Weg geht durch Tannenwald eben weiter. Wir folgen dem Weg bis zum Waldrand, biegen scharf links und wandern, immer dem gelben Dreieck folgend am Waldrand aufwärts.
Nach 25 Minuten sind wir auf der Höhe des Bühlbergs angelangt. Nach rechts bietet sich uns ein Ausblick auf die Höhen zwischen Brend ( 1149m)mit Gasthaus und Aussichtsturm und Turner, unter uns liegen die einsamen Häuser des Hintertals. Auf der rechten Seite steht am Waldrand eine kleine Holzhütte. Wir gelangen jetzt an eine kleine Waldwiese und wandern immer am linken Waldrand entlang dem gelben Dreieck folgend weiter bis wir auf einen breiten Holzabfuhrweg der vom Sportplatz her kommt, gelangen. An der Schranke vorbei (990m) wandern wir bei der Weggabelung rechts abwärts bis wir nach 40 Minuten Gehzeit an den Waldrand kommen. Von dort haben wir einen schönen Blick auf den Brend. Am Waldrand gehen wir scharf links weiter dem Bühlweg folgend (Wz. gelbes Dreieck). An der kurz darauffolgenden Abzweigung nehmen wir den linken Weg der durch einen schönen Tannenwald leicht abwärts führt. Tief unter uns befindet sich das Kilpachtal, ein Seitental des Simonswäldertals. Nach 50 Minuten kommen wir im Wald wieder an eine Weggabelung. Hier gehen wir nun den rechten Weg leicht abwärts Richtung Simonsloch (Wegweiser "zum Spitzen Stein", Wz: gelbes Dreieck). Bald fällt der Weg durch den sehr urtümlich wirkenden Tannenwald steiler ab. Bei den beiden Wegkehren folgen wir jeweils dem Wz. gelbes Dreieck. Nach ca. 1 Std. Wanderzeit haben wir den tiefsten Punkt der Wanderung, das Simonsloch (830m) erreicht. Ab hier wandern wir nicht mehr auf dem breiten Holzabfuhrweg nach rechts, sondern geradeaus eben weiter. (Wz. gelbes Dreieck). Auf der gegenüberliegenden Seite erhebt sich die "Hohe Steig" (1003m). In früheren Zeiten ging der Verkehr vom Breisgau auf die Baar nicht durch Gütenbach sondern durch das Kilpachtal über die Alteck nach Furtwangen. Nach einer Linksbiegung des Wanderweges ergibt sich ein erster Blick hinunter ins Simonswäldertal und auf der gegenüberliegenden Talseite hinauf zum Kandel. Der Weg führt weiter am steilen Waldhang entlang den Blick ins Simonswäldertal und rechts bis hin zum Hörnleberg immer mehr freigebend. Nach ca. 1:15 Std. endet der breite Weg. Wir gehen jetzt nach links auf einem schmalen Steig aufwärts, dem Wz. gelbes Dreieck folgend. Nach kurzem Anstieg teilt sich der Weg. Wir steigen 50 m ab zum Aussichtspunkt "Spitzen Stein" (875m).Vorsichtig besteigen wir den "Spitzen Stein" und genießen die Aussicht ins Simonswäldertal und zum Plattenhof auf der gegenüberliegenden Talseite von welcher der Zweribachwasserfall herabstürzt. Wir gehen nun wieder 50m zurück zur Weggabelung und wandern rechts hinauf weiter über den Grat zur Hintereck. Unser schmaler Pfad führt an Felsgruppen vorbei aufwärts. Wir genießen nach links wieder einen schönen Blick hinab ins Kilpachtal und hinauf zum Brend. Von einer Bank aus bietet sich ein herrlicher Ausblick zur anderen Seite: auf das Zweribachtal und die Plattenhöfe. |
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Später wird auch die Sicht auf den Kandel frei. Bei einer Weggabelung folgen wir dem Wegweiser "Grat – Hintereck. Der schmale Pfad führt hier scharf nach rechts und sofort wieder nach links steil aufwärts. Der Anstieg auf dem schmalen Pfad vom Spitzen Stein über den Grat dauert 20 min. und ist teilweise etwas anstrengend. Hat man die Höhe (1015m) erreicht, geht es auf schmalem Pfad eben durch den Wald weiter. |
Nach ca. 1:45 Std. kommen wir an einen breiten Fahrweg und folgen nun dem Hinweisschild "Hintereck – Rabenfelsen – Gütenbach". Wir folgen dem Weg abwärts und erreichen nach 5 Minuten die Bergvesperstube "Hintereck" des Gütenbacher Schwarzwaldvereins. Ein herrlicher Blick hinunter ins Simonswäldertal und auf die Höhen zwischen St. Märgen und Kandel tut sich uns nun auf. Der breite Weg führt uns nun weiter Richtung, "Rabenfelsen – Gütenbach." Bei einer Weggabelung folgen wir weiter dem Wz. gelbes Dreieck. Geradeaus bietet sich ein schöner Blick Richtung Feldberg. Nach ca. 2:10 Std. Wanderzeit erreichen wir den Rabenfelsen. Dort hat man bei einem schönen Brunnen und einer Sitzgruppe eine gute Aussicht nach Wildgutach. Auf dem breiten Holzabfuhrweg wandern wir weiter bergab Richtung Gütenbach, dessen Häuser bereits durch die Bäume schimmern. Nach ca. 2:20 Std. verlassen wir den Holzabfuhrweg und gehen auf einem schmalen Weg rechts abwärts, dem Wz. gelbes Dreieck folgend, zur Berg – Wanderer Vesperstube Waldhäusle. Von hier aus wandern wir nicht weiter abwärts, sondern nehmen beim Brunnen vor dem Waldhäusle einen kleinen Weg, der geradeaus, an einem Traktorschuppen vorbei, über die Wiese leicht aufwärts führt, Richtung "Kirche – Schulhaus." Wir überqueren einen kleinen Bach und gehen auf der gegenüberliegenden Hangseite in den Tannenwald hinein. Ab dem Waldrand ist der Weg wieder breiter und führt nach rechts leicht ansteigend durch die Tannen Richtung Gütenbach.(Wz. roter Kreis)
Nach ca. 2:30 Std. Wanderzeit geht rechts das "Oskar Nitz Wegle," ein romantischer Fußweg ab. Wir gehen jedoch dem WZ roter Kreis folgend geradeaus weiter. Bald darauf kommen wir an eine Wegkreuzung von wo aus wir den breiteren Waldweg abwärts nehmen. Nach ca. 2:35 Std. erreichen wir den Waldrand und folgen der geteerten Straße abwärts bis zur Landstraße. An der Straßeneinmündung halten wir uns links und gehen am Rathaus vorbei zum Parklatz bei der Festhalle. In Gütenbach beginnt auch die Rundwanderung Nr. 88 und die Wanderung Schwarzwald Wandern 8/2000 berührt den Ortsrand von Gütenbach. Gehzeit und Steigung Reine Gehzeit: 2 Std.: 40 Min. (10km) Höhendifferenz 400 m Abkürzung Nach 35 Minuten Wanderzeit geht man bei der Schranke (990m) nach links, kommt beim Waldrand an ein einfaches Kreuz und wandert von hier über das Ganterhäusle zur Hintereck und zum Parkplatz zurück. Gehzeit: 2 Std. (8km) Höhendifferenz: 220m Einkehrmöglichkeiten Unterwegs: Bergvesperstube Hintereck des Gütenbacher Schwarzwaldvereins Gütenbach: Gasthaus Maierhof (Tel. 07723-7895), von 14-17:30 geschlossen, Mittwochs Ruhetag, Oktober geschlossen. Weitere Sehenswürdigkeiten Heimatmuseum des Heimat und – Geschichtsverein Gütenbach geöffnet von Mitte Juni bis Ende September am Sonntag von 10 – 12Uhr und am Mittwoch von 14 – 16 Uhr, für Gruppen Sonderführungen möglich, Anmeldung über das Verkehrsamt Gütenbach Tel. 07723/930611 Sägemühle: Besichtigung für Gruppen nach Anmeldung beim Verkehrsamt |
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